Anfang Oktober geht es für fünfzehn neugierige und abenteuerlustige Jugendliche aus der neunten und zehnten Jahrgangsstufe nach Berlin. Dort treffen die Schülerinnen und Schüler ihre polnischen Austauschpartner zur deutsch-polnischen Jugendbegegnung. Damit der erste Kontakt gut gelingt, haben sie sich vorab die Trainerinnen des PolenMobils eingeladen.
Mit viel Engagement und der nötigen Fachkenntnis führten Silvia und Aneta durch einen kurzweiligen Crashkurs zur polnischen Sprache und Kultur. Dabei setzten sie ganz auf spielerische Methoden. So lernte die Gruppe schnell die wichtigsten sprachlichen Grundlagen. Ein „Czećź,“ (Hallo) oder ein „Jak się masz?“ (Wie geht´s?) kommt jetzt allen über die Lippen.
Genauso wichtig war der Blick auf typische Fettnäpfchen. Ein Beispiel: Polen liegt nicht in Ost-, sondern in Mitteleuropa. Wer das weiß, macht bei den polnischen Gästen gleich einen guten Eindruck. Außerdem lernten die Jugendlichen einige Eigenheiten des Nachbarlandes kennen.
Diese Vorbereitung ist wichtig, denn die deutsch-polnische Gruppe muss in Berlin schnell gut zusammenarbeiten. Auf dem Programm steht ein anspruchsvolles Thema: Unter dem Motto „Erinnerungsbrücken“ setzen sich die Jugendlichen mit der unheilvollen deutsch-polnischen Geschichte des 20. Jahrhunderts auseinander, um gemeinsam daraus Herausforderungen für unsere heutige Zeit abzuleiten.
Silvia und Aneta haben die Gruppe motiviert und richtig Lust auf die Reise gemacht. Dafür ein herzliches Dankeschön an die beiden und an das PolenMobil! Wir freuen uns auf eine spannende Begegnung.
Thorsten Zipf








