Menschen für die Europawahl mobilisieren

Eine Gruppe von Schülern aus der zehnten und elften Klasse nutze am vergangenen Elternsprechtag die Chance, um an die Europawahl am 26. Mai 2019 zu erinnern. Mit selbst gemalten Plakaten und Informationen bewaffnet haben die Schüler einen Stand im Treppenhaus eröffnet und so für die wichtige Wahl geworben.

Nur 43,09 Prozent der wahlberechtigten EU-Bürger gaben 2014 zur letzten Europawahl ihre Stimme ab. Gerade im Vergleich zu den nationalen Wahlen in Deutschland eine unzufriedenstellende Quote, fanden auch Samuel Schmidt (10b), Sandrine Bernschneider, Benedikt Franz und Niklas Forkel (alle Q11). Mit Informationen rund um das Europäische Parlament und selbst gestalteten Plakaten führten Sie mit den Eltern Gespräche und animierten zur Wahl.
Für die Unentschlossenen hatten sie zudem eine Empfehlung parat: Sie informierten über die Möglichkeit des sogenannten „Wahl-O-Mats“. „Für jemanden, der noch nicht weiß, was er wählen soll, ist das eine gute Möglichkeit, mehr über die Positionen der Parteien zu erfahren.“, erklärt Niklas Forkel.
Für alle, die noch nicht wählen können, findet zudem am 17. Mai von 8 bis 13 Uhr am AG die U18-Wahl statt. Diese findet immer neun Tage vor einem offiziellen Wahltermin statt. Das Ganze soll in Vorbereitung auf die Wahlen Anlass für selbstorganisierte politische Bildung bieten.

Patrick Dressel