Optische Täuschungen, klingende Experimente und die Physik zum Selbermachen – unsere 60 Siebtklässler erlebten in der Explorata Mitmachwelt, wie Naturwissenschaften richtig Spaß machen. Highlight: Der Ames-Raum, in dem Klassenkameraden plötzlich zu Riesen oder Zwergen schrumpften.
Über 100 interaktive Stationen in der Explorata Mitmachwelt in Zella-Mehlis warteten darauf, von unseren Siebtklässlern erobert zu werden. Das Motto der Exkursion war Programm: „Begreifen durch Anfassen" – und genau das taten die Schülerinnen und Schüler begeistert.
Ob Optik, Akustik, Mechanik oder Elektrizität: An jeder Station durfte selbst experimentiert werden. Besonders faszinierend war der begehbare Ames-Raum, eine optische Meisterleistung, die unsere Wahrnehmung gehörig durcheinanderbrachte. Plötzlich ragten einige Klassenkameraden wie Riesen empor, während andere neben ihnen zu Zwergen schrumpften – ein faszinierendes Live-Experiment darüber, wie unser Gehirn Raum und Größe interpretiert.
Für die begleitenden Lehrkräfte Manuela Prößdorf, Nicole Ramsauer und Robert Krauß war der Ausflug genau das, was der Unterricht brauchte: eine perfekte Ergänzung zum Lehrplan, die abstrakte Konzepte greifbar macht. Das Ergebnis war unmittelbar zu sehen – eine Atmosphäre voller Motivation und Neugierde, die zeigt, dass aktives Experimentieren das Interesse an MINT-Fächern nachhaltig weckt und erhält.
Zum Abschluss gab es für alle gelösten Knobelaufgaben eine wohlverdiente Belohnung: Eis oder ein Mitbringsel aus dem Museumsshop.
Mit vielen neuen Eindrücken und jede Menge „Aha-Erlebnissen" im Gepäck kehrte die Gruppe zurück ans Arnold-Gymnasium.
Robert Krauß







