Nachwuchsforscher am Werk: Der Knoff-Hoff-Nachmittag für die Unterstufe

Vom Zuschauen zum Selbermachen: Nachdem im Oktober die Lehrkräfte beim wissenschaftlichen „Knoff-Hoff-Abend“ mit spektakulären Experimenten beeindruckten, durften nun unsere Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Jahrgangsstufe selbst Hand anlegen. In zwei spannenden Workshops in Physik und Chemie stellten sie ihr experimentelles Geschick unter Beweis.

Wissenschaft lebt nicht nur vom Zuschauen, sondern vor allem vom Ausprobieren. Unter diesem Motto stand unser „Knoff-Hoff-Nachmittag“, zu dem circa 40 Forscherinnen und Forscher der Unterstufe zusammenkamen.

Im Physik-Workshop stand die kreative Problemlösung im Mittelpunkt. Ob es darum ging, Brücken und Boote zu bauen, um deren Tragfähigkeit zu testen oder das Geheimnis der Kerzenflamme zu lüften – der Eifer war greifbar. Mit großer Begeisterung und der tatkräftigen Unterstützung unseres „verrückten Professors“ machten sich die Schülerinnen und Schüler ans Werk und konnten schnell Zusammenhänge erkennen und durch eigenes Experimentieren zu „Aha-Erlebnissen“ gelangen.

Parallel dazu brodelte es im Chemieraum – natürlich unter strenger Einhaltung aller Sicherheitsregeln! Hier konnten die Schülerinnen und Schüler erleben, dass Chemie weit mehr ist als nur Formeln an der Tafel. Ausgerüstet mit Schutzbrillen widmeten sie sich „Bennys Problem“: Wie lässt sich wertvolles Salz aus einem Gemisch von Sand, Holz und Eisen zurückgewinnen? Durch das praktische Anwenden verschiedener Trennverfahren fühlten sich die Jugendlichen wie echte Chemiker und lösten die Aufgabe mit Bravour.

Zwei Stunden, zwei Fachbereiche und jede Menge neue Erkenntnisse: Der Nachmittag verging wie im Flug. Ein herzlicher Dank gilt allen Lehrkräften, die diese Workshops vorbereitet und betreut haben. Dieser Nachmittag hat einmal mehr gezeigt: In unserer Unterstufe stecken viele Talente, die bereit sind, die Welt der Wissenschaft zu erobern.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Runde, wenn es wieder heißt: „Knoff-Hoff – gewusst wie!“

Petra Schmittdorsch