Auf jeden einzelnen Menschen in Deutschland kommen im Jahr 78 kg an weggeworfener Lebensmittel. Dabei betrifft das Problem nicht nur den heimischen Kühlschrank, sondern auch die einzelnen Produktionsschritte – Landwirtschaft, Transport, Supermärkte und Bäckereien, Restaurants und Kantinen.
Mit Hilfe des Escape Games Mission Zero Waste des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ging die Klasse 8b Anfang März den Ursachen auf den Grund und suchte nach Lösungen.
Denn wenn man die Lebensmittelverschwendung auf allen Stationen vom Feld bis zum Teller reduzieren könnte, würden Umwelt und Klima nicht nur vor Ort geschützt, sondern auch weltweit Hunger und Umweltzerstörung reduziert.
Dabei lernten die Jugendlichen zentrale Stationen der Lebensmittelproduktion und mögliche Gründe, wieso Lebensmittel unbrauchbar werden oder weggeworfen werden. Zum Beispiel bedeutet ein Mindesthaltbarkeitsdatum nicht, dass das Lebensmittel verdorben ist, sondern nur, dass es danach nicht mehr verkauft werden darf, und dass man mit Hilfe der eigenen Sinne selbst entscheiden kann, ob man etwas noch essen kann.
Richtige Lagerung von Lebensmitteln ist elementar, weil zum Beispiel Äpfel zum schnelleren Reifen der benachbarten Lebensmittel führen oder Schädlinge diese verderben.
In der Mensa sorgen nicht aufgegessene Portionen für viel unnötigen Müll – hier bietet sich als Lösung an, sich mehr nach dem Geschmack der Jugendlichen und Kinder zu richten. Doch auch bei der Produktion gibt es viel zu bedenken, damit am Ende Lebensmittel möglichst regional produziert und weiterverarbeitet werden, um Verluste zu minimieren.
Nachdem alle Aufgaben erfolgreich gelöst wurden, konnte der Code geknackt werden – Ziel erreicht!
Petra Wöhner







